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In der Burg des Raubritters Heinz von Stein


Kurz vor der Mündung der Traun in die Alz grüßt eine Burg weit ins Chiemgauer Land. Erst beim Näherkommen bemerkt der Besucher, dass er eine Anlage aus drei deutlich voneinander geschiedenen Teilen vor sich hat: das Hochschloss hart an der Nagelfluhwand, die hier fast 50 m steil abfällt, steht auf vorgeschichtlichem Siedlungsboden. Darunter klebt etwa auf halber Höhe, wie ein Raubritternest, die Höhlen- oder Felsenburg, während das heute noch bewohnte Schloss ein privates Gymnasium beherbergt. Sicherlich wird jeder Betrachter von dem trotzig-düstern Äußeren der Höhlenburg fasziniert sein, der größten und besterhaltenen ihrer Art in Deutschland.


Das Innere der Höhlenburg ist nur mit Führer zugänglich, welcher auch Kerzen verteilt. Ihr Licht und das der mitgebrachten Taschenlampen sorgen für eine gespenstische Stimmung - so richtig passend für die gruseligen Geschichten, die der Führer zu erzählen weiß. Folterkammer, Brunnenschächte, in der Feinde hinabgestürzt wurden, das Wohnzimmer der geraubten Mädchen, Gänge, die kilometerweit bis zu umliegenden Ortschaften führten, und vieles mehr gibt es zu bestaunen.

Alle Informationen zur Führungen finden Sie unter www.steiner-burg.de